Monatsarchiv für Juli 2008

 
 

Warum die DDR-Stasi-Gleichung nicht aufgeht

Letzte Woche haben Monika Deutz-Schroeder und Klaus Schroeder vom Forschungsverbund SED-Staat der FU Berlin ihr neues Buch “Soziales Paradies oder Stasi-Staat?” präsentiert. Sie stellen darin dar, welches DDR-Bild Schüler in Ost und West haben. Dafür haben sie mehrere Jahre lang in vier Bundesländern geforscht. Laut zoomer.de lautet das Ergebnis, dass Schüler wenig Ahnung von der DDR haben.
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Songwriting als Therapie

Seine Beziehung war am Ende, sein Plattenvertrag geplatzt. Nun erscheint das Debut doch, und der 25-jährige Jamie Scott kann sich seinen Frust von der Seele singen.

FOCUS Online: Ihr Debütalbum heißt „Park Bench Theories“. Was sind Parkbanktheorien?

Jamie Scott: Der Titel bedeutet zweierlei. Auf Parkbänken steht immer viel eingeritzt. Auf Parkbänken passiert viel Verschiedenes. Menschen trennen sich, Menschen haben Sex, Menschen streiten sich. Der Titel signalisiert also eine emotionale Geschichte. Außerdem ist Parkbanktheorie schon lange meine persönliche Metapher für Missverständnis. Ich meine damit zwei Menschen, die sich über den Weg laufen und auf eine Parkbank setzen, um miteinander zu reden. Danach gehen sie wieder ihrer Wege und haben völlig unterschiedliche Ansichten darüber, worüber sie gerade gesprochen haben.
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Musik ohne Grenzen

Manu Chao ist der Popstar der Globalisierungskritik. Auf seinem neuen Album wirft der spanischstämmige Franzose Musikstile aus aller Welt durcheinander.

Er sprengt die Ordnung der CD-Regale. Er spielt Reggae und Ska ebenso wie Punk und wirft mit Samples um sich wie ein Hiphopper. Er singt in Spanisch, Französisch, Englisch, manchmal auch Arabisch und anderen Sprachen – oft in einem einzigen Song. Manu Chao entwickelt mit seinem dritten Album den schillernden Sound der Vorgänger „Clandestino“ und „Próxima Estación: Esperanza“ weiter.
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Schwert-Schlucker

Die neue Feeling 30 der französischen Werft Kirié wird in zwei Tiefgang-Varianten gebaut. Im windigen Tidenrevier vor Saint Malo testete die segeln-Crew die Version mit Integralkiel.

Als wir in Saint Malo unsere Seesäcke aufs Deck des Prototypen der Feeling 30 werfen, heult der Westwind in den Riggs der Yachten ganz ordentlich. Glücklicherweise scheint die Sonne, aber immer wieder schieben sich dunkle Wolken vor sie und bringen heftige Böen bis 26 Knoten mit – bestes Testwetter.
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Klein, aber oho

Handlich und schnell zeigt sich die von Georg Nissen gezeichnete Rügenjolle. Bei Wieker Boote im Norden Rügens werden schon seit Jahrzehnten Arbeitsboote gebaut – mit dem leichten Jollenkreuzer fasst die Werft jetzt auf dem Markt der Freizeitboote Fuß.

Trotz Windstärke vier ist kaum eine Welle auf dem Wieker Bodden zu sehen – ein Vorzug der Boddengewässer. Also werden wir Vollzeug ausprobieren. Die Rügenjolle hat eine kleine Rollfock und ein durchgelattetes Großsegel mit Ein-Leinen-Reffsystem. Da kein Motor an Bord ist, setzen wir die Segel bereits in der Box. Schon auf dem Weg aus der Hafeneinfahrt deutet sich ein gutes Geschwindigkeitspotenzial an.
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