Zeit zu Erinnern

Die Berliner Zeitung schreibt unter dem Titel “Die Weiße Rose Berlins” über eine Gedenkaktion anlässlich des 67. Jahrestags der Hinrichtung von Mitgliedern der Widerstandsgruppe um Herbert Baum: “Es wird Zeit, dass das heutige Berlin offiziell an die Gruppe erinnert, die als ‘Weiße Rose’ Berlins gelten könnte.” In der Tat. Außer einer 2001 angebrachten Texttafel, die einen zu DDR-Zeiten gesetzten Gedenkstein ergänzt, ist nicht viel passiert. Die Gruppe wurde immer gerne ignoriert, weil einige Kommunisten darunter waren und ihr Andenken in der DDR recht lebendig gehalten wurde. Aber 20 Jahre nach dem Fall der Mauer könnten die Berührungsängste langsam mal überwunden werden. Einem rot-roten Senat sollte das doch leicht fallen.

Etwas Hintergrund zu dem Thema steht auf der Seite “Zur Person”.

Die heimliche Coolness der BVG-Aufzüge

Manchmal verstecken sich spannende Rätsel in alltäglichen Dingen. Zum Beispiel in den Aufzügen der BVG-Haltestellen. Als Radfahrer habe ich den Lift höchstens mal gebraucht, wenn ich am Wochenende mit Fahrrad und Gepäck zwecks Ausflug zu irgendeiner Endstation gefahren bin. Aber seitdem ich mit dem Kinderwagen unterwegs bin und U- und S-Bahn häufiger nutze, eröffnet sich mir eine neue Welt.
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Kamel mit Kamera in Prenzlberg

Neulich in der Münzstraße

Jaguar statt Mini Cooper

Martin Verhoeven hat ein Faible für alte englische Fahrzeuge. Seit vier Jahren segelt er eine Jaguar 22, einen Schwenkkieler von 1973.

„Raser“ schallt es herüber, als „Morris“ unter dunklen Wolken an einer Jantar 21 vorbeizieht. Die Stimme klingt allerdings freundlich und sie kann es auch nicht ganz ernst gemeint haben: Die theoretische Rumpfgeschwindigkeit der Jaguar 22 liegt bei 5,9 Knoten. Bei 2 bis 3 Windstärken kommt das Boot auf raumen Kursen selten über 4 Knoten hinaus.
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