Die Greetchen-Frage

Klassisch oder modern? Für viele eine Grundsatzentscheidung, aber nicht für Jo Vierbaum. Der junge Bootsbauer hat den vermeintlichen Widerspruch elegant aufgelöst

„Warum auf schnelles Segeln verzichten, wenn man klassische Linien will?“ fragte sich Jo Vierbaum während seiner Ausbildung zum Bootsbauer in Arnis an der Schlei. Und griff in seiner Freizeit zu Bleistift, Papier und Straklatte, um den Versuch zu unternehmen, beides zu verbinden. Das war vor sieben Jahren. Das Ergebnis seiner Arbeit taufte er im letzten Sommer nach sechs Jahren Bauzeit auf den Namen „Greetchen“.
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Nur fliegen ist schöner

Oben Kutter, unten Rennyacht. Jo Vierbaum und Beeke Jessen haben den vermeintlichen Konflikt zwischen Tradition und Moderne kreativ gelöst. Eine Auswahl der Bilder ist bei Flickr zu sehen, der dazu gehörige Artikel ist in segeln 4/2011 erschienen.

Mehr Infos: Yacht- und Bootswerft Stapelfeldt

Frauen bauen Boote

Im Vergleich zu anderen Werften arbeiten bei Delphia Yachts in Polen erstaunlich viele Frauen. Ein Portrait des Betriebs in Masuren erscheint in segeln 2/2011.

Der Star der Stars

Regattasegler aus aller Welt vertrauen auf die Bootswerft Mader. Besonders erfolgreich sind die Starboote aus dem oberbayerischen Waging. Das Portrait erschien in segeln 9/2010, eine Diashow der Bilder gibt es bei Flickr.

Der Pate der Zeesboote

Schon mit 13 Jahren begeisterte er sich für Zeesboote – inzwischen hat er schon fast alle auf seiner Werft gehabt. Ein Besuch bei Nils Rammin am Barther Bodden

Kreischend fährt der Elektrohobel wieder an der Kante entlang. Späne fliegen. Das Bodenbrett für den Neubau wird so lange angepasst, bis es den Ansprüchen des Bootsbauers genügt. Oberfräse und Handkreissäge liegen neben ihm an Deck. Auf dem Werftgelände am Barther Bodden arbeiten die Handwerker mit modernen Maschinen und Werkzeugen, aber die Boote, die sie bauen, stammen aus einer anderen Zeit.


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