Bestich mich!
Dass die Grenzen zwischen Werbung und redaktionellem Inhalt verschwimmen, ist ja nicht neu. Trotzdem hat mich dieses Telefongespräch neulich etwas überrascht.
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Bei Stefan Niggemeier steht wieder mal ein interessantes Beispiel dafür, wie am Feindbild Islam gestrickt wird. Diesmal geht es um Udo Ulfkotte, einen so genannten “Experten für Terror und Islamismus” (Fachbereich II – Medienwissenschaft – Universität Trier).
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Um das Bild in den Massenmedien etwas zu korrigieren: Einen euphorischen Empfang haben die Zuhörer Barack Obama in Berlin nicht bereitet. Die Szenen an der Siegessäule mit „Obamania“ zu bezeichnen, wäre völlig übertrieben, vor allem, wenn man sie mit der Mutter des Begriffs vergleicht – der „Beatlemania“ in den 60er Jahren, als reihenweise Menschen wegen einer Popgruppe in Ohnmacht fielen. Der US-Präsidentschaftsbewerber wurde zwar mit freundlichem Applaus und ein paar Sprechchören bedacht, aber mehr war nicht.
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“EIN Hündchen und alle Muslime stehen Kopf. Oder auch nicht.” Die britische “Daily Mail” strickt fleißig am Feindbild Islam. Die ganze Geschichte steht auf Spreeblick.de.